SPRACHTHERAPIENETZ Christine Moser-Dobis
SPRACHTHERAPIENETZChristine Moser-Dobis

GESTALTTHERAPIE   (die Gestalt)

 

 

Die Gestaltpsychologie beschreibt eine Richtung der Psychologie, die davon ausgeht, dass Sinnesreize im Gehirn nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten zu sinnvollen Ganzheiten (Gestalten) zusammengefügt werden. Jede dieser „Gestalten“ bezieht sich sowohl auf Gegenständliches als auch auf konkrete Situationen. Sind Gegenstände oder Handlungsabläufe unvollständig, so besteht im Gehirn die Tendenz, diese zu korrigieren und zu vervollständigen. So erkennt z.B. unser Gehirn einen nicht vollständig geschlossenen Kreis durchaus als rund an und vollendet diesen zu einer „sinnvollen Gestalt“ - nämlich zu einem geschlossenen Kreis.
 

Lebenssituationen, in denen wir nicht angemessen zu reagieren wussten oder nicht konnten und die uns deshalb als mehr oder weniger belastendes Moment in Erinnerung bleiben, uns nicht loslassen wollen, gelten als solche unvollständigen oder unvollendete Situationen oder „Gestalten“.

Die Methoden der Gestalttherapie helfen dabei, diese unvollständigen Gestalten „im Hier und Jetzt“ und im Kontakt mit sich selbst zu vollenden und durch Tabu oder Verbote abgespaltene Persönlichkeitsanteile wieder zu integrieren.

 

„Wer immer nur dass erwartet, was er immer schon kennt, darf sich nicht wundern, wenn er immer nur dass bekommt, was er immer schon hatte, . . . !“

 

 

 

 HINWEIS: Wir bieten keine Psychotherapie sondern lediglich pädagogische Supervision + Beratung an!

 

 

 

KUNSTTHERAPIE (die Gestaltung)

 

  

 

 

Die Kunsttherapie ist eine junge therapeutische Disziplin aus dem Bereich der künstlerischen Therapien, die auf Impulse in den USA und Europa in der Mitte des 20. Jahrhunderts zurückgeht.

 

In der Kunsttherapie wird hauptsächlich mit Medien der bildenden Kunst gearbeitet. Dazu zählen malerische oder zeichnerische Medien, plastisch-skulpturale Gestaltungen oder auch fotografische Medien.

 

Durch sie können Patienten unter therapeutischer Begleitung innere und äußere Bilder ausdrücken, ihre kreativen Fähigkeiten entwickeln und ihre sinnliche Wahrnehmung ausbilden. (aus: WIKIPEDIA)

 

Meine kunsttherapeutische Ausbildung an der Universität Dortmund konnte ich hauptsächlich durch die gestalttherapeutische Ausrichtung im Bereich der Cyclischen Medienarbeit nach Renate Hüsch sowie der Belegung weiterer entsprechender Seminare vervollständigen.

 

Die Kunsttherapie nutze ich in meiner Arbeit als zusätzliches Medium für Therapie, Beratung und Supervision.

 

 

„Die Arbeit am Bild findet im Moment statt.“

(aus: Bettina Egger, „Der gemalte Schrei“, Bern 1991, S.:14)

 

 

 

 

 

Auch hier möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass wir nicht psychotherapeutisch arbeiten sondern lediglich pädagogisch beratende Supervision anbieten.


 

 

 

Als Sonderpädagogin + Gestalttherapeutin auch mit der Kunsttherapie vertraut biete ich in meiner Praxis folgende Leistungen für Selbstzahler an:

 

  • Supervision für Studenten + Sprachheilpädagogen, (gem. der Zulassungsbedingungen - externe SV -)

  • Einzelsupervision für pädagogische Fachkräfte

  • Lebensberatung auf gestalt - + kunsttherapeutischer Basis

  • Entspannungskurse für Kinder + Erwachsene (auf Anfrage)

  • Kunsttherapeutische Interventionen bei Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf